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reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik
Seite zuletzt geändert: 07.11.2012 09:16

Mikrocontrollergesteuerter Remote-Reset-Controller

Dieser Beitrag ist noch in Bearbeitung. Stand: 11.10.2012

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Zielsetzung

Es bestand die Aufgabe, ein System zu schaffen, mit welchem es über TCP/IP möglich ist, Rechner in einem Rechenzentrum mit einem harten Reset zurücksetzen zu können.

 

 

Realisierungsidee

Die Wahl für eine mögliche Steuerung fiel recht schnell auf ein System auf Basis der Atmel-ATmega-RISC-Prozessoren.

Entscheidend waren hier der Preis, die gute Dokumentation sowie die bereits verfügbaren Teile.

Anzuschließen waren:

  • ein Ethernet-Controller
  • eine Anzeige für den Status
  • eine Relais-Platine für die eigentlichen Reset-Kontakte

 

 

CPU-Platine

Bei der CPU-Platine stand ich vor der Wahl - selber entwerfen oder etwas vorhandenes nehmen?

Die Entscheidung fiel zugunsten einer fertig entworfenen Platine, da diese bereits alles enthält und/oder modular aufbaubar ist. Die Rede ist von dem lochraster.org-Projekt. Ich habe von diesem Projekt die Leiterplatte (die kann man sich unter der genannten Seite fix und fertig bestellen) sowie die Sourcen für die Software übernommen.

Damit entfiel ein wesentlicher Teil des Hardware-Entwurfs.

Bestückt wurde die CPU-Platine mit:

  • Ethernet-Teil
  • serieller Schnittstelle (MAX232)
  • Dataflash
  • Steckverbinder

Alle anderen möglichen Teile wurden nicht berücksichtigt, da sie für diese Aufgabe nicht benötigt wurden.

 

 

Relais-Platine

Schaltplan im Eagle-Format

Boardlayout im Eagle-Format

Die Stromversorgung der Relais erfolgt über die "Rohspannung", mit welcher die lochraster.org-Platine versorgt wird. Diese verfügt ja über eine zweipolige Klemme, an welcher die Spannung abgegriffen werden kann. Von dort wird das passende Drähtchen (Pluspol reicht, Masseverbindung ist bereits vorhanden) zur Relaisplatine geführt, die aus diesem Grund auch eine Klemme besitzt (der Vollständigkeit halber auch eine zweipolige).

 

 

Verkabelung der Reset-Leitungen

Die Entscheidungen bei der Verkabelung ist mir nicht so leichtgefallen.

Es waren die Kriterien zu erfüllen:

  • keine zu starken Kabel, da eine Einführung in die Rechnergehäuse möglich sein muss (außerdem ergeben bereits 8 Adernpaare ein kleines Bündel, das dann auch in den Resetswitch eingeführt werden können muss)
  • einfache Trennbarkeit der Verbindung vom Resetswitch zu den Rechnern
  • weiterhin Benutzbarkeit des Resettasters am Rechner

Für die schnelle Trennbarkeit fiel die Wahl (auch aus Kostengründen) auf eine Kombination aus Cinch-Stecker (mit kurzem Kabel am Resetswitch) und Cinch-Kupplung (mit langem Kabel am Rechner).

Im Rechner wurden an dem Kabel zwei zweipolige "female"-Stecker befestigt, wie sie auch in den Rechnergehäusen benutzt werden. Ein Stecker kommt auf das Mainboard, der andere an den Resettaster des Rechners. Schön wäre eine fertig konfektionierte Kupplung ("male") gewesen für den Anschluss des Kabels vom Resettaster, aber so etwas habe ich nirgends gefunden. Aus diesem Grunde musste ich die beiden mit einem zweipoligen Stück von Leiterplattenverbindern verbinden.

Nachtrag vom 11.10.2012: Da für die neue Version auch wieder die Frage aufkam, habe ich noch mal gesucht und wurde dann auch fündig. "male"- und "female"-Versionen der zweipoligen (oder auch mehrpoligen) Steckverbinder im 2,54mm-Raster gibt es bei Lipoly (Bestellnummern: PO-1901 für zweipolige Gehäuse, PO-1930 für "male"-Kontakte und PO-1931 für "female"-Kontakte)

Im Resetswitch wird das kurze Kabelstück, das zum Cinch-Stecker führt, an der Schraubklemme befestigt.

Für die Gehäusedurchführung findet eine übliche, abgedichtete Gehäusedurchführung Einsatz. Hier passen die 8 Doppeladern problemlos durch. Im Gehäuse würde noch eine weitere Relais-Karte Platz finden, dann müsste aber eine weitere Gehäusedurchführung eingebaut werden, da nicht noch einmal 8 weitere Doppeladern unterzubringen wären.

 

 

Software

Aktuelle Software

 

 

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